Erinnerungen an Radio Gloria International
Neben Radio Valentine prägte ein zweiter Piratensender Mitte der 70er-Jahre die deutsche Free-Radio-Szene: Radio Gloria International. Dabei war die Station kaum mehr als ein halbes Jahr auf Kurzwelle präsent, von April bis September 1976. Ihre Bekanntheit und ihre Popularität verdankte RGI den regelmäßigen monatlichen Sendungen, die meist auf 6251 kHz ausgestrahlt wurden, und dem gekonnt gemachten Programm. Besonders als Forum für eine Vielfalt an Musik, die sonst im Radio keine Chance hatte, machte sich Gloria einen Namen.
Das bittere Ende kam früh: Am 19. September 1976 wurde RGI von der Bundespost angepeilt. Im Schweinestall eines als Wochenendhaus vermieteten Bauernhofes 30 Kilometer südwestlich von Bremen entdeckten die Fahnder den Sender. Das gerichtliche Nachspiel vier Jahre später erbrachte eine Geldstrafe in Höhe von 3.150 Mark für den Beschuldigten. 1979 war Gloria allerdings schon als Feriensender für deutsche Urlauber in Italien wieder auferstanden.
Erinnerungen an Radio Gloria mit zahlreichen Zeitdokumenten - darunter Teile der Anklageschrift - bietet eine eigens dafür ins Netz gestellte Website: www.radiogloria.de.vu.
Das bittere Ende kam früh: Am 19. September 1976 wurde RGI von der Bundespost angepeilt. Im Schweinestall eines als Wochenendhaus vermieteten Bauernhofes 30 Kilometer südwestlich von Bremen entdeckten die Fahnder den Sender. Das gerichtliche Nachspiel vier Jahre später erbrachte eine Geldstrafe in Höhe von 3.150 Mark für den Beschuldigten. 1979 war Gloria allerdings schon als Feriensender für deutsche Urlauber in Italien wieder auferstanden.
Erinnerungen an Radio Gloria mit zahlreichen Zeitdokumenten - darunter Teile der Anklageschrift - bietet eine eigens dafür ins Netz gestellte Website: www.radiogloria.de.vu.